23.04.
2010
Fr
20.00 Uhr
Cinecitta
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PL 2009 |
| Nach dem Film: Publikumsgespräch mit dem Regisseur, Borys Lankosz |
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Die Handlung spielt in stalinistischen Zeiten, doch zeigt der Film die Epoche nicht als Martyrium, sondern als rabenschwarze Komödie mit drei „Antiheldinnen“, die nicht viel gemein haben mit dem patriotischen Denkmal der Polnischen Mutter bzw. Großmutter. Besorgt um die Zukunft von Sabina machen sich Mutter und Großmutter auf die Suche nach einem heiratswilligen Mann. Sie müssen einige Enttäuschungen verkraften, bis schließlich der geheimnisvolle Bronisław auftaucht. Was sich als romantische Liebesgeschichte ankündigt, entwickelt sich zur fürchterlichen Katastrophe, aus der die tapferen Frauen jedoch einen eigenwilligen Ausweg finden.
Beim 34. Polnischen Filmfestival in Gdynia erhielt der Film den Grand Prix in fünf Kategorien: Beste Hauptdarstellerin (Agata Buzek), Beste Kamera (Marcin Koszalka), Beste Musik (Wlodzimierz Pawlik), Beste Nebenrolle (Marcin Dorocinski), Bestes Make-up
Außerdem gewann er zahlreiche weitere Preise, u.a. den FIPRESCI beim 25. Warschauer Filmfestival für das beste osteuropäische Debüt. |
Regie |
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| Produktion |
Studio Filmowe Kadr, Syrena Films |
Dauer |
99 ‘ |
Drehbuch |
Andrzej Bart |
Musik |
Włodzimierz Pawlik |
Kamera |
Marcin Koszałka |
| Darsteller: Agata Buzek, Krystyna Janda, Anna Polony, Marcin Dorociński, Adam Woronowicz, Bronisław Wrocławski, Łukasz Konopka, Błażej Wójcik, Jerzy Bończak, Jacek Poniedziałek, Joachim Lamża, Olena Leonenko, Marek Probosz, Klara Bielawka, Agata Załęcka, Paweł Tchórzelski, Grzegorz Emanuel, Krystyna Tkacz, Alicja Dąbrowska |
Berlinale 2008: Die Auszeichnung EUROPEAN FILM ACADEMY PREIS DER KRITIK 2008 – Prix FIPRESCI ging an Andrzej Wajda für DER KALMUS (Tatarak).
Foto unten: Pressekonferenz nach der Prämiere des Filmes in Gdynia. Von links: Marcin Dorociński, Agata Buzek, Marcin Koszałka, Borys Lankosz, Andrzej Bart und Produzenten
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Regisseur Borys LAnkosz
Borys Lankosz, Regie-Absolvent der Polnischen Hochschule für Film und Theater in Lodz, debütierte 2001 mit dem Dokumentarfilm „Rozwój“ („Die Entwicklung“). Viele seiner international preigekrönten Dokumentar- und Kurzfilme beschäftigen sich mit der jüdischen Vergangenheit in Polen: „Kazimierz zamkniety“ („Kazimierz gesperrt“) z.B. spielt in Krakaus ehemals jüdischem Stadteil, der heute zu einem Zentrum des Party- und Nachtlebens geworden ist. Lankosz lässt die Geister der früher dort lebenden, während des Krieges ermordeten Juden unter den lauten, feiernden Partygästen sitzen, umherwandern, sich verstecken. 2008 drehte er den vielbesprochenen und mehrmals ausgezeichneten Film „Radegast“ über die letzte Bahnstation für die Juden aus Westeuropa und Böhmen - das Ghetto von Lodz. „Revers“ nach dem gleichnamigen Buch von Andrzej Bart ist Borys Lankosz' erster Spielfilm. Auf diversen Festivals gewann er über 30 Preise, u.a. in den Kategorien „Bestes Drehbuch“, „Beste Kamera“ und „Publikumspreis“.
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