Regie: Wojciech Jerzy Has · Polen, 1973 ; OVmEU
Produktion: Zespół Filmowy Silesia
Dauer: 119 min.
Drehbuch: Wojciech Jerzy Has
Musik: Jerzy Maksymiuk
Kamera: Witold Sobociński
Darsteller: Jan Nowicki, Tadeusz Kondrat, Irena Orska, Halina Kowalska, Gustaw Holoubek, Mieczysław Voit, Bożena Adamek, Ludwik Benoit u.a.
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Der Regisseur Wojciech Jerzy Has wurde international bekannt mit seinem Meisterwerk von 1965 „Die Handschrift von Saragossa“.
Eine poetische Reflexion über das Verrinnen der Zeit und die Unabwendbarkeit des Todes, angelehnt an die Geschichte eines Mannes, der sich während seines Besuches im Sanatorium, in dem sein verstorbener Vater lebte, in eine geheimnisvolle, surrealistische Welt der metaphorischen Vorstellungen begibt.
Józef beginnt das bereits Erlebte noch einmal zu erleben: sein Familienhaus, das kleine jüdische Städtchen, seinen Vater, zu dem er vergebens Kontakt suchte, die kindlichen Träumereien, den geheimnisvollen Garten von Bianka – einer außergewöhnlichen Prinzessin, die seine Liebe zurückwies und mit seinem Freund Rudolf durchbrannte.
Der Film (Jury-Preis in Cannes 1973) basiert auf der Prosa von Bruno Schulz, einem polnisch-deutschen Schriftsteller, erschossen 1943 in Drohobycz durch ein Gestapomitglied.
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