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Lech Majewski international bekannt für seine Filme und Videoarbeiten, für die er Drehbücher schreibt, Regie führt, hinter der Kamera steht und Musik komponiert. Geboren am 30. August 1953 in Katowice. Regie-Studium an der Filmhochschule in Łódź. Arbeitet als Regisseur beim Theater, Film und an der Oper. Er ist Dichter, Schriftsteller, Maler und arbeitet sowohl in Polen als auch im Ausland. Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen, sowie intensive Arbeit am Theater. Hier führte er unter anderem Regie an der Oper, für die er auch Szenenbilder entwarf, Libretti und Musik schrieb. 1981 wird er mit seinem Spielfilm-Debüt „Der Ritter“ nach Oxford eingeladen. Nach der Erklärung des Kriegszustandes in Polen kehrt er nicht in seine Heimat zurück. 1982 führt er auf einer Barke an der Themse in London seine eigene Version der Odyssee vor (Erstaufführung im Jahre 1977 im Theater „Studio“). Kurz darauf bekommt er die Einladung nach Hollywood. 1987 führte er Regie seines ersten in Amerika gedrehten Films „Der Flug der Fichten-Gans“ nach seinem eigenen Buch „Kastania“. Danach dreht er ein Gangster-Drama „Prisoner of Rio“ – Eine Biographie des Ronald Biggs. Im Jahre 1995 ist er als Drehbuchautor und Produzent an der Produktion des Films „Basquiat – ein Tanz mit dem Tod“ von Julian Schnabel beteiligt. Seine autobiographische Oper „Das Zimmer der Rehe“ (1997) wird als ständige Exposition im Museum der Gegenwartskunst in Buenos Aires ausgestellt. Der in schwarz-weiß 1999 gedrehte Film „Wojaczek“ brachte ihm 23 Auszeichnungen auf den internationalen Festivals und die Mitgliedschaft der Europäischen Filmakademie. Im Jahre 2000 realisierte er den Film „Angelus“ (präsentiert während der 1. polnischen Filmwoche) und 2003 „Den Garten der Lüste“. Im 2005 wurden zwei große Retrospektiven der Arbeiten von Lech Majewski veranstaltet: die erste in Buenos Aires und Mar del Plata in Argentinien, die zweite in London. In London liefen seine Filme gleichzeitig an der Britischen Filmakademie, in den Riverside Studios und den Curzon Cinemas, während die Whitechapel Art Gallery seine Videoarts zeigte. Ein Jahr später erhielt das Werk von Janusz Majewski die Anerkennung der prestigeträchtigsten Gallerie der Welt: The Museum of Modern Art in New York veranstaltete im Mai 2006 eine individuelle Retrospektive seiner Arbeiten. Zur Eröffnung erfolgte die Premiere von " Blood of a Poet", Videoarts, die später die Grundlage für den Film "Glass Lips" bildeten. Die 33 Videoarts liefen gleichzeitig auf mehreren Wänden und großen Monitoren. Der MoMA - Kurator Laurence Kardish sagte zu den bewegenden Bildern, dass sie "die Gebiete der Psyche des modernen Menschen erforschen, die von anderen Medien vernachlässigt werden". "Blood of a Poet" wurde im 2007 während der Berlinale gezeigt und wurde Teil der Weltkunstausstellung Biennale in Venedig. "Die Arbeit als Regisseur erfordert eine Menge Verschnitt und auch eine gewisse Abscheu vor seinem Material. Nur wenn man das Drehbuch nicht mag, entsteht etwas wirklich Gutes." (Lech Majewski) Polen - Dziennik | 11.06.2007 |
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