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93 Min. |
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Innerhalb von 48 Stunden vollziehen sich Aufstieg und Fall eines Warschauer
„Yuppies“. Lucek Bohme ist als Gerichtsvollzieher für Pfändungen zuständig.
Wenn verschuldete Firmen, Institutionen oder Privatpersonen ihren Verbindlichkeiten nicht nachkommen können und zahlungsunfähig sind, ist er
zur Stelle, um zu beschlagnahmen, was noch einigen Wert verspricht. Dabei
ist er im Umgang mit seinen Opfern immer lässig und arrogant, unabhängig
davon, welchen gesellschaftlichen Status sie haben. Seine Tätigkeit gibt ihm
das Gefühl von Macht, und allmählich nimmt sein Selbstbewusstsein beunruhigende
Ausmaße an.
Eines Tages will er bei einer Familie, die mit Zahlungen im Rückstand ist, ein
Musikinstrument beschlagnahmen. Es folgen Vorkommnisse, die nicht nicht ohne Wirkung auf Lucek bleiben. Zum
ersten Mal beginnt er über seine Arbeit nachzudenken. Es beginnt eine polnische Variante "Einer Weihnachtsgeschichte".
Auszeichnungen:
- Goldene Löwen, Grand Prix beim 30. Festival Polnischer Spielfilme in Gdingen
- Grand Prix beim 30. Festival der Polnischen Filme in Gdingen für den Produzenten des besten Filmes – das Filmstudio PERSPEKTYWA
- der Drehbuchpreis für Grzegorz Łoszewski
- der Preis für die beste männliche Hauptrolle für Andrzej Chyra
- Kamerapreis für Bartek Prokopowicz
- der Preis für die weibliche Nebenrolle für Kinga Preis
- Berlinale 2006 Preis der Ökumenischen Jury "für ein genaues Portrait des aktuellen politischen Wandels in Polen, das zugleich eine ethisch eindringliche Geschichte über die universale Problematik der Korruption erzählt. Für die hohe künstlerische Qualität der Darstellung von Gerechtigkeit und Menschenwürde".
Hintergrund:
Oscar-Kandidat in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film 2005.
Feliks Falk: „Ich versuche in meinem Film darzustellen, dass der Systemwechsel
in Polen nicht automatisch dazu geführt hat, dass soziale Konflikte, Armut,
Ungerechtigkeit, menschliche Verfehlungen und Schwächen wie Neid,
Rücksichtslosigkeit und Karrierestreben um jeden Preis der Vergangenheit
angehören. Mein Film zeigt eine zersetzte Welt, in der Menschen andere
unterdrücken. Eine Welt, in der für Schwache kein Platz ist.“
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