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57 Min. |
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Das "Purimwunder“ ist ein Film über die Absurdität der Rassenvorurteile. Jan Kochanowski, ein ausgeprägt antisemitischer Familienvater, der eben seine Arbeit verloren hat, hält die Juden für die Quelle allen Leides. Sein Antisemitismus wird von seinem Sohn aufgegriffen, einem arbeitslosen Fußballfan, der alle Mannschaften, die sein Team schlagen, mit antijüdischen Flüchen belegt. Eines Tages bekommt Kochanowski, der übrigens den Namen eines polnischen Dichters trägt, eine Einladung zum Abendessen von einem jüdischen Anwalt aus New York. Die ihm bei diesem Treffen übermittelte Nachricht erschüttet seine Welt - und verändert das Leben seiner ganzen Familie. Plötzlich eröffnen sich vor ihm Aussichten auf echten Wohlstand, gäbe es da nicht eine kleine Bedingung...
Auszeichnungen:
Polnisches Filmfestival in Gdynia 2000: Preis des Polnischen Radio- und Fernsehenrates
Berlin ("Prix Europa") - Preis des Europarates und Willi -Brandt - Preis
Hintergrund:
Das jüdische Purimfest wird am 14. (bzw. 15. außerhalb von Israel) des Monats Adar (Februar/März) des Jüdischen Kalenders gefeiert. Die mit Purim verbundenen Bräuche basieren auf folgender Passage aus dem Buch Ester: "Mordechai schrieb alles auf, was geschehen war. Er schickte Schreiben an alle Juden in allen Provinzen des Königs Artaxerxes nah und fern und machte ihnen zur Pflicht, den vierzehnten und den fünfzehnten Tag des Monats Adar in jedem Jahr als Festtag zu begehen. Das sind die Tage, an denen die Juden wieder Ruhe hatten vor ihren Feinden; es ist der Monat, in dem sich ihr Kummer in Freude verwandelte und ihre Trauer in Glück. Sie sollten sie als Festtage mit Essen und Trinken begehen und sich gegenseitig beschenken, und auch den Armen sollten sie Geschenke geben." (Esther, 9:20-22)
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