| Produktion |
Studio Filmowe ZEBRA |
|
Ein Tag im Leben eines polnischen intellektuellen Zwangsneurotiker. Er ist Lehrer, 44 Jahre alt, geschieden, frustriert, gefangen in der täglichen Routine. "Was? Dann werde ich nicht mehr jung? Kann nicht mehr alles von vorn anfangen?" fragt er sich. Nimmt Pillen gegen Unlust, Älterwerden und Gedächtnisschwäche, versucht bei seinem Sohn auf Kumpel zu machen, führt tägliche Kämpfe gegen die verhassten Nachbarn, verabscheut die politischen Entwicklungen in seinem Land, die Allgegenwärtigkeit der Werbung, fühlt sich nicht verstanden und glaubt immer noch daran, dass in ihm ein großes unentdecktes literarisches Talent schlümmert. Egal was er macht, der Zuschauer lacht herzlich und versucht die Wiedererkenungsmomente und das aufsteigende Grauen zu verdrängen. Marek Koterski, Regisseur, über den Film: “Dzien swira ist mein verdrehtester Film – genauso verdreht wie seine Hauptfigur (…). Der Film handelt von der Hölle der nächsten fünf Minuten und ist ein Akt völliger künstlerischer Freiheit, ohne konventionelle Handlung, frei von allen Vorbildern, ein Film über die intimsten, schmerzhaftesten und schönsten Dinge des Lebens – und über solche, die für mich die größte Qual bedeuten.“
Preise:
- der Grosse Preis - die Goldenen Löwen - für den besten Film sowie die Preise für die beste Hauptrolle und den besten Ton auf dem POLNISCHEN SPIELFILMFESTIVAL in Gdynia, 2002
- der Hauptpreis der Polnischen Filmemacher für die kreative Darstellung der Realität 2002
- der Adler (Polnischer Filmpreis) für die beste männliche Hauptrolle und das beste Drehbuch 2003
|
Darsteller:
Marek Kondrat,
Joanna Traczykówna,
Michał Koterski,
Joanna Sienkiewicz,
Andrzej Grabowski,
Monika Donner-Trelińska
|