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UNSERE GÄSTE

 
 

Gäste der 5. Polnischen Filmwoche 2009

 
 

 

 

 
  Agata Buzek, Gast am 23.04.2010  
     

Agata Buzek ist in Polen durch etliche Film- und Fernsehrollen bekannt geworden. Sie spielte unter anderem die energische Klara in dem Kostümfilm „Zemsta“ („Die Rache“) von Andrzej Wajda. Richtig berühmt wurde sie durch den Film Revers von Borys Lankosz. Dieser Film gewann sieben Goldene Löwen beim 34. polnischen Kinofestival in Gdynia (dem wichtigsten polnischen Filmfestival), zwei davon bekam Agata Buzek: den Preis für die „Beste Schauspielerin“ und den „Publikumspreis“. In Deutschland war sie u.a. im „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ zu sehen. Sie spielte auch die Hauptrolle im großartigen ZDF-Spielfilm „Valerie“ – der die Glamourwelt der Topmodels aufs Korn nimmt. Auf der Berlinale 2010 wurde sie als eine von zehn Nachwuchsschauspielern mit dem europäischen „Shooting Star“ ausgezeichnet.
Agata Buzek ist die Tochter des ehemaligen polnischen Ministerpräsidenten und heutigen Präsidenten des Europäischen Parlamentes Jerzy Buzek.

 
 

 

 

 
 

Borys Lankosz, Gast am 23.04.2010

 
     

Borys Lankosz, Regie-Absolvent der Polnischen Hochschule für Film und Theater in Lodz, debütierte 2001 mit dem Dokumentarfilm „Rozwój“ („Die Entwicklung“). Viele seiner international preigekrönten Dokumentar- und Kurzfilme beschäftigen sich mit der jüdischen Vergangenheit in Polen: „Kazimierz zamkniety“ („Kazimierz gesperrt“) z.B. spielt in Krakaus ehemals jüdischem Stadteil, der heute zu einem Zentrum des Party- und Nachtlebens geworden ist. Lankosz lässt die Geister der früher dort lebenden, während des Krieges ermordeten Juden unter den lauten, feiernden Partygästen sitzen, umherwandern, sich verstecken. 2008 drehte er den vielbesprochenen und mehrmals ausgezeichneten Film „Radegast“ über die letzte Bahnstation für die Juden aus Westeuropa und Böhmen - das Ghetto von Lodz. „Revers“ nach dem gleichnamigen Buch von Andrzej Bart ist Borys Lankosz' erster Spielfilm. Auf diversen Festivals gewann er über 30 Preise, u.a. in den Kategorien „Bestes Drehbuch“, „Beste Kamera“ und „Publikumspreis“.

 
 

 

 

 
 


Grażyna Błęcka-Kolska, Gast am 24.04.2010

 
     

Nach der Vorführung des Filmes „Afonia und die Bienen“ von Jan Jakub Kolski begegnen wir der Schauspielerin, die die halbmagische Welt in den Filmen des originellen Regisseurs mitgestaltet. 1995 erhielt Kolski den Preis der Zeitschrift "Polityka" "für seine Originalität und für die Neuentdeckung der polnischen Provinz". Es ist die andersartige Welt, vor deren ländlich-phantastischer Szenerie sich geheimnisvolle und magische Dinge abspielten, die die polnischen Cineasten in den Filmen von Kolski so lieben. Grażyna Błęcka-Kolska, die ihr Schauspielstudium in Łódź 1984 abgeschlossen hat und als Theaterschauspielerin im Staatstheater Wrocław (Breslau) tätig ist, erzählt über diese ungewöhnliche Zusammenarbeit des Film- und Lebenspaars.

 
 

 

 

 
 

Gäste der 4. Polnischen Filmwoche 2009

 
     
 
Julia Jentsch und Robert Więckiewicz
 
     

Robert Więckiewicz, Donnerstag 23.04.09
Polnischer Schauspieler und Synchronsprecher, geboren 1967 in Nowa Ruda, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst in Breslau. Die Anfänge seiner Karierre feierte auf der Theaterbühne, der er bis heute treu blieb – unter anderem im renommierten Theater „Rozmaitosci“.
Als Filmschauspieler spezialisiert er sich auf Komödien und auf Rollen der Bösewichte und kreierte in der polnischen Kinowelt eine breite Palette der schwarzen Charaktere – unter anderem den Gangster in „Swiadek koronny“ („Kronzeuge“), Dieb in „Vinci“, betrügerischer Ehemann in „Ile wazy kon trojanski“ („Wie viel wiegt das trojanische Pferd“), Autodieb in „Psy 2“ (Die Bullen 2“).
Robert Więckiewicz spielte in mehr als 50 Spielfilmen mit.

 
 

 

 

Julia Jentsch, Mittwoch, 29.04.09

Geboren (1978) in Berlin, besuchte sie dort die renommierte Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und gab ihr Bühnendebüt bereits im Jahr 1995. Von 2001 bis 2006 war sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, 2002 wurde sie von der Fachzeitschrift "Theater heute" als "Beste Nachwuchsdarstellerin" ausgezeichnet. Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang Julia Jentsch mit dem Revoluzzerdrama "Die fetten Jahre sind vorbei", das sie international bekannt machte (Preis der Jury in Cannes). Die Teilnahme an der deutsch-polnischen Koproduktion von Malgoska Szumowska „33 Szenen aus dem Leben“ war nicht ihr erster Ausflug in Richtung Osten: 2007 spielte sie in der freizügigen tschechischen Tragikomödie „Ich habe den englischen König bedient“ (Regie: Jiri Menzel, nach dem Roman von Bohumil Hrabal)

 
 

 

 

 
 
Gäste der 3. Polnischen Filmwoche 2008
 
     

20.04.2008, zu Eröffnung: MARCIN KWAŚNY

Ein schnell aufsteigender Star am polnischen Kino -Firmament. Absolvent der Theaterhochschule in Warschau. Hauptpreis im XX Wettbewerb der Theater Hochschulen in Lodz 2002. Mehrere Theaterrollen und Filmrollen bei wichtigen polnischen Regisseuren: u.A. in „Persona non grata“ von Krzysztof Zanussi, „Wer nie lebte…“ von Andrzej Seweryn, „Striemen“ von Magdalena Piekorz, „Wir alle sind Christuse“ von Marek Koterski. Er spielte die Hauptrolle in der polnisch-ungarischen Koproduktion „Jagd auf den Engländer“.


Unter der Regie von Lukasz Palkowski (Regisseur des von uns präsentierten Filmes „Reservat“) verkörpert er im Monodram „Nienawidze“ („Ich hasse“) einen frustrierten Intellektuellen, der mit der ihn umgebenden Wirklichkeit verbittert kämpft, ohne zu merken, dass die Hauptquelle der Frustrationen in ihm selber steckt. Das Stück basiert auf den Texten von Marek Koterski, den Held kennt das polnische Publikum (und das Publikum der Polnischen Filmwoche) aus dem absoluten Kultfilm der letzten Jahre „Dzien swira“ (Tag des Spinners).

Marek Koterski sah Marcin Kwasny in einer Aufführung des Dramas und engagierte ihn für die Rolle des Christus im „Wir alle sind Christuse“.

 
 

 

 

am 26.04.2008: LECH MAJEWSKI

international bekannt für seine Filme und Videoarbeiten, für die er Drehbücher schreibt, Regie führt, hinter der Kamera steht und Musik komponiert.

Geboren am 30. August 1953 in Katowice. Regie-Studium an der Filmhochschule in Łódź. Arbeitet als Regisseur beim Theater, Film und an der Oper. Er ist Dichter, Schriftsteller, Maler und arbeitet sowohl in Polen als auch im Ausland. Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen, sowie intensive Arbeit am Theater. Hier führte er unter anderem Regie an der Oper, für die er auch Szenenbilder entwarf, Libretti und Musik schrieb. Seine autobiographische Oper „Das Zimmer der Rehe“ (1997) wird als ständige Exposition im Museum der Gegenwartskunst in Buenos Aires ausgestellt.

 
 

 



 
 
Gäste der 2. Polnischen Filmwoche 2007
 
       
Andrzej Chyra
geboren 1964, einer der populärsten polnischen Schauspieler der letzten Jahre.
Andrzej Chyra schloss 1987 die staatliche Schauspielschule in Warschau ab und fügte anschließend ein Theaterregiestudium an der gleichen Schule an, das er 1994 abschloss. Sein Filmdebüt gab er 1992. Am Theater spielte er zunächst Anfang der 1990er Jahre an der privaten Bühne Teatr Scena Prezentacje in Warschau. Seinen Durchbruch erlebte er 1999 mit dem Film Die Schuld von Krzysztof Krauze, wo er den Erpresser Gerard spielte. Er wurde für diese Rolle beim Polnischen Filmfestival in Gdynia ausgezeichnet und erhielt den Polnischen Filmpreis. Diesem Erfolg folgten größere Theaterrollen - Chyra ist seit 2001 Mitglied des Ensembles am Teatr Rozmaitosci in Warschau. Diese Bühne gehört dank den Leistungen der Regisseure Krzysztof Warlikowski und Grzegorz Jarzyna zu den innovativsten Theatern Polens.

 
   

 

 


Joanna und Krzysztof Krauze

Ihren großen internationalen Erfolg erlebte das erfolgreiche Regisseur-Ehepaar mit "Moj Nikifor", einer Hommage an den primitiven Künstler Nikifor. Die Rolle des Malers übernahm die kürzlich (25.01.2007) verstorbene Schauspielerin, Krystyna Feldman. Ihr großes schauspielerisches Können und die ihr Gesicht wunderbar prägenden Altersfalten ließen eine filmische Figur von großem Format entstehen. 1999 bekam Krzysztof Krauze den "Goldenen Löwen" beim wichtigsten polnischen Filmfestival in Gdingen für "Dlug" ("Die Schuld"), "einen Film, der das Blut geradezu in den Adern gefrieren lässt." (Die Welt)


 
 


Krzysztof Krauze, geboren 1953 in Warschau, ist Regisseur und Drehbuchautor. Er studierte Kameraführung an der Filmhochschule in Lodz. Mitglied der Europäischen Filmakademie. Krauze begann als Dokumentarfilmer.
Joanna Kos-Krauze, geboren 1972 in Olsztyn, studierte Polonistik und Hebräistik. Regisseurin und Drehbuchautorin. Ihre Laufbahn begann sie als Werbespotautorin für das Fernsehen.

 
   

 

 

 
 
Gäste der 1. Polnischen Filmwoche 2006
 
       

Marek Kondrat

stammt aus einer Schauspielerfamilie. Er studierte an der Schauspielschule in Warschau, an der er jetzt unterrichtet. Mit 11 debütierte er in einem historischen Kinderfilm. Mit 25 erhielt er mehrere Preise bei Filmfestivals in Polen und im Ausland für die Hauptrolle in einem Gesellschaftsdrama, das in den Dreißigerjahren spielt. Seine nächste Rolle – des Schriftstellers Joseph Conrad – spielte er in dem gleichnamigen Film von Andrzej Wajda. Seitdem arbeitete er mit ausgezeichneten Regisseuren zusammen, u.a. mit Krzysztof Kieslowski, Wojciech Marczewski und Stanislaw Rozewicz.

Marek Kondrat fühlt sich auch in Komödien und in Actionfilmen sehr wohl. Er spielte bereits in mehr als 80 Filmen. 1999 stand er zum ersten Mal als Regisseur des Filmes "Recht des Vaters" hinter der Kamera. Der Film erhielt zwei Preise beim Polnischen Filmfestival in Gdingen.

Privat: verheiratet, zwei Söhne. Weinliebhaber und -kenner, bereist die Regionen Südeuropas auf der Suche nach den besten Tropfen. Er gründete vor einigen Jahren eine Kette von Weinläden - die Idee entstand nach einem Besuch in der Bar von Michael Jordan in Chicago.



 
       
Jerzy "Jurek" Stuhr

studierte bis 1970 in Krakau Polonistik. 1972 absolvierte er ein Schauspielstudium an der Schauspielschule „PWST“ in Krakau. Schauspieldebüt bei Królikiewicz in "Na Wylot" (1972). Mitte der Siebzigerjahre begann seine enge Zusammenarbeit mit Krzysztof Kieślowski; u.a. spielte Stuhr in den Filmen: „Der Filmamateur“ (1979), „Dekalog“ (1988) und „Drei Farben: Weiß“ (1993). Den Durchbruch schaffte er mit der Komödie „Sexmission“ (1984). Seit Mitte der Achtzigerjahre ist Stuhr auch Theaterschauspieler. In Süskinds Einmannstück „Der Kontrabass“ mimte er den Musiker über 700 Mal. Seit 1994 ist Stuhr Filmregisseur. International gewürdigt wurden die „Liebesgeschichten“ (1997) und "Das große Tier" (2000).

Seit 1998 ist er Mitglied der Europäischen Filmakademie. Sein Sohn, Maciej Stuhr gehört mittlerweile auch zu den bekanntesten polnischen Schauspielern. Jerzy Stuhr spricht fließend italienisch und ist in Italien - wo er häufig Film- und Theaterrollen übernimmt und wo er an den Schauspielschulen unterrichtet - besonders beliebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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