Programm der Polnischen Filmtage Sommer 2021
  •  Eastern (2019)
    Regie: Piotr Adamski
    Dienstag, 10. August
  •  Der Masseur / Śniegu już nigdy nie będzie (2021)
    Regie: Małgorzata Szumowska
    Mittwoch, 11. August
  •  Supernova (2019)
    Regie: Bartosz Kruhlik
    Freitag, 13. August
  • Jak najdalej stąd / Möglichst weit weg von hier (2020)
    Regie: Piotr Domalewski
    Samstag, 14. August
  • Sweat
    Regie: Magnus von Horn
    Sonntag, 15. August
 

Neue Pläne, neue Ideen!

Für diese zwei Tage planen wir ganz besondere Begegnungen und Filmvorführungen:

Freitag, 5. November, 19 Uhr,
Cinecitta
»Zabij to i wyjedź z tego miasta«, »Kill It and leave this town«
Filmvorführung und Publikumsgespräch mit dem Filmemacher Mariusz Wilczyński
Tickets: ab sofort bei cinecitta.de


Samstag, 6. November, 19 Uhr,
Heilig-Geist-Saal, Hans-Sachs-Platz 2

Performance Wilczyński – Markowski

Die Werke der Preisträger*innen des Kurzfilmwettbewerbes „Spagat“ werden vorgestellt und prämiert.

Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regelung. Reservierung: kontakt@polnische-filmwoche.de

Spagat

Freitag, 5. November

Der mehrfach preisgekrönte, vom MoMA und der National Gallery geehrte polnische Filmemacher Mariusz Wilczyński zeigt seinen berühmten Film „ KilI It And Leave This Town“ – und trifft sich mit dem Publikum für ein Gespräch.

 

„New York Times“ hat Wilczyński als einen der wichtigsten zeitgenössischen Künstler der Filmanimation bezeichnet.
Der Animationsfilm »Kill It and leave this town« feierte seine Premiere auf der 70. Berlinale (2020). Wilczyński hat an dem Film ganze vierzehn Jahre gearbeitet. Sein Werk unterscheidet sich deutlich von den bekannten Animationen von Pixar & Co. und präsentiert eher eine düstere Vision des Lebens. Es ist eine autobiografische Reise in die Kindheit des Künstlers in seine Heimatstadt Łódź in den 60er- und 70er-Jahren.
Die Filmmusik stammt von der polnischen Blues-Rock-Band Breakout und ihrem 2007 verstorbenen Bandleader Tadeusz Nalepa – mit dem Mariusz Wilczyński eng befreundet war.
Der renommierte Künstler und Regisseur ist anwesend und lädt im Anschluss an die Filmvorführung im Cinecitta‘ zu einem Publikumsgespräch ein.

Samstag, 6. November

Mariusz Wilczyński wird an diesem Samstag gemeinsam mit dem polnischen Violoncellist Marcel Markowski  zu einer Performance mit live-zeichnen, Animationen und Musik einladen.

Die GewinnerInnen des Kurzfilm-Wettbewerbs werden geehrt – und Ihre Filme gezeigt.

 

„Diabeł nie zna granic – Der Teufel kennt keine Grenzen“ heißt die Live-Performance des Künstlers Mariusz Wilczyński zu einem von ihm produzierten Animationsfilm. Der Film wird in Echtzeit auf einem großen Bildschirm gezeigt. Die Klangspur zum Film setzt sich aus Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Tadeusz Nalepa zusammen, gespielt vom Cello-Virtuosen und ersten Cellisten des Orchesters Sinfonia Varsovia, Marcel Markowski.
In der Performance verflechten sich Cello-Klänge und Video-Passagen, live gezeichnete und gleichzeitig filmisch präsentierte Zeichensequenzen. Hier weiß man nicht mehr, wer wem folgt: die musikalischen Linien den sich entfaltenden skurrilen comikhaften Erzählungen, oder die Bildfolgen und Videoschnitte den dahin galoppierenden gebrochenen Akkorden.
Lassen Sie sich in den Strudel aus gezeichneten Linien und gestrichenen Saiten hineinziehen.
Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regelung.
Reservierung: kontakt@polnische-filmwoche.de