21. Polnische Filmwoche
16.-22.04.2026
coming soon!
 

2026 Programm

21. Polnische Filmwoche – 16. bis 22. April 2026

Alle Filme, in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln, werden im Filmhaus im Kunstkuturquartier in Nürnberggezeigt.

Tickets erhalten Sie (bald!) im Filmhaus Kino – direkt an der Kasse (Königstr. 93, 90403 Nürnberg) oder online: https://www.kunstkulturquartier.de/filmhaus

Keine Reservierungen möglich, nur Vorverkauf oder Abendkasse.

 

PROGRAMM:

Winter im Zeichen der Krähe

Zima pod znakiem Wrony

 

Regie: Kasia Adamik

PL, GB, LU | 2025 | 112 Min.

OmU

Donnerstag, 16. April 2026, 19 Uhr

Joan Andrews, eine englische Professorin für Psychiatrie, trifft im Dezember 1981 zu einer Konferenz in Warschau ein. Aus Angst davor, dass sie ausspioniert wird, bringen die Organisatoren sie in einer Wohnung am Stadtrand unter. Die Tochter der Vermieterin verspricht, sie am nächsten Morgen abzuholen, doch sie erscheint nicht… mehr

 

🎥 Nach dem Film: Publikumsgespräch mit der Drehbuchauthorin Sandra Buchta un ein kleiner Empfang.

Hündchen Reksio und seine Abenteuer

Reksio

 

Regie: Lechosław Marszałek, Józef Ćwiertnia, Ryszard Lepióra

PL | 1967–1981 | 62 Min.

ohne Dialoge

Freitag, 17. April 2026,  15 Uhr – Originalversion

Obwohl Reksio in Polen zu den bekanntesten Figuren der Kinderanimation gehört, ist die Serie außerhalb des Landes kaum bekannt. Der Hund Reksio, geschaffen vom Regisseur Lechosław Marszałek, ist ein warmherziger, neugieriger und humorvoller Held, der seit den 1960er Jahren Generationen begleitet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte die unverwechselbare Musik des Komponisten Zenon Kowalowski: einfache, eingängige Motive, voller Charme und überraschender Feinheiten.  mehr

 

18. -19. April 2026, jeweils um 15 Uhr mit Live-Musik von Polski Piach

Retrospektive Andrzej Wajda

Pilatus und andere

 

Piłat i inni

 

Regie: Andrzej Wajda

DE | 1972 | 98 Min.

OmU

Freitag, 17. April 2026,  16:30 Uhr

Der Film, 1972 für das ZDF gedreht, basiert auf Motiven aus Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita”. Gedreht wurde auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, auf einer Müllkippe in Wiesbaden und in den Straßen von Frankfurt am Main. mehr

Briefe aus der Wilcza

Listy z Wilczej

 

Regie: Ajrun Talwar

PL, DE | 2025 | 97 Min.

OmU

Freitag, 17. April 2026, 19 Uhr

Arjun Talwar kam vor vielen Jahren aus Indien nach Polen, studierte an der Filmhochschule Łódź und ließ sich später in der Wilcza-Straße in Warschau nieder. In seinem Film „Briefe aus der Wilcza“ porträtiert er die Welt ihrer Bewohner. In Talwars Dokumentarfilm zeigt sich die Wilcza-Straße als eine internationale Gemeinschaft, die in Warschau ihren Platz gefunden hat. Die vertraute Atmosphäre verändert sich jedoch, als sich Ereignisse abspielen, die die mediale Aufmerksamkeit weit über Polen hinaus auf sich ziehen. mehr

 

Hündchen Reksio und seine Abenteuer

Reksio

 

Regie: Lechosław Marszałek, Józef Ćwiertnia, Ryszard Lepióra

PL | 1967–1981 | 62 Min.

ohne Dialoge

Samstag, 18. April 2026,  15 Uhr – mit Live-Musik von Polski Piach

Obwohl Reksio in Polen zu den bekanntesten Figuren der Kinderanimation gehört, ist die Serie außerhalb des Landes kaum bekannt. Der Hund Reksio, geschaffen vom Regisseur Lechosław Marszałek, ist ein warmherziger, neugieriger und humorvoller Held, der seit den 1960er Jahren Generationen begleitet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte die unverwechselbare Musik des Komponisten Zenon Kowalowski: einfache, eingängige Motive, voller Charme und überraschender Feinheiten.  mehr

 

Retrospektive Andrzej Wajda

Das gelobte Land

 

Ziemia Obiecana

 

Regie: Andrzej Wajda

PL | 1974 | 179 Min.

OmU

Samstag, 18. April 2026, 15:30 Uhr

„Das gelobte Land“ schildert, basierend auf dem Roman des Nobelpreisträgers Władysław Stanisław Reymont, die kapitalistische Gesellschaft von Łódź am Ende des 19. Jahrhunderts. Es geht um die steilen Karrieren dreier befreundeter Industrieller: eines Deutschen, eines Polen und eines Juden. Sie häufen ein Vermögen an, indem sie sich den rücksichtslosen Regeln des gnadenlosen Kampfes um Geld unterwerfen. mehr

Der Bruder

Brat

 

Regie: Maciej Sobieszczański

PL | 2024 | 99 Min.

OmU

Samstag, 18. April 2026, 19 Uhr

Agnieszka zieht zwei Söhne alleine groß, deren Vater sitzt im Gefängnis. Dawid der Ältere der beiden Bruder, kümmert sich um seinen Bruder Michał und beschützt ihn. Er interessiert sich nicht für die Schule, trainiert aber leidenschaftlich Judo und wird sehr erfolgreich in diesem Sport. Sein Trainer bietet ihm die Chance, seine Karriere zu verfolgen, wofür er allerdings sein Elternhaus verlassen soll. mehr

Hündchen Reksio und seine Abenteuer

Reksio

 

Regie: Lechosław Marszałek, Józef Ćwiertnia, Ryszard Lepióra

PL | 1967–1981 | 62 Min.

ohne Dialoge

Sonntag, 19. April 2026,  15 Uhr – mit Live-Musik von Polski Piach

Obwohl Reksio in Polen zu den bekanntesten Figuren der Kinderanimation gehört, ist die Serie außerhalb des Landes kaum bekannt. Der Hund Reksio, geschaffen vom Regisseur Lechosław Marszałek, ist ein warmherziger, neugieriger und humorvoller Held, der seit den 1960er Jahren Generationen begleitet. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte die unverwechselbare Musik des Komponisten Zenon Kowalowski: einfache, eingängige Motive, voller Charme und überraschender Feinheiten.  mehr

 

Retrospektive Andrzej Wajda

Danton

 

Danton

 

Regie: Andrzej Wajda

FR | 1983 | 130 Min.

DF

 

Sonntag, 19. April 2026, 16:15 Uhr

„Danton“ ist eine Abhandlung über Macht, Moral und politische Intrigen. Der Film spielt in der Französischen Revolution, im Jahr 1794 und zeigt den Konflikt zwischen zwei rivalisierenden politischen Figuren: Danton und Robespierre. Gérard Depardieu und Wojciech Pszoniak spielen die politischen Widersacher, die sich bis zum Tode bekämpfen. mehr

 

Das gute Haus

Dom dobry

 

Regie: Wojciech Smarzowski

PL | 2025 | 107 Min.

OmU

 

Sonntag, 19. April 2026, 19 Uhr

Gosia kehrt nach dem Tod ihres Partners aus London nach Polen zurück. Hier lebt sie mit ihrer Mutter in einer kleinen Provinzstadt und verdient ihren Lebensunterhalt mit Englischunterricht. Sie träumt davon, ihr abgebrochenes Studium abzuschließen und ein neues Leben zu beginnen. Grzegorz, den sie online kennengelernt hat, scheint die perfekte Flucht aus ihrem eintönigen und etwas langweiligen Leben zu sein. Ihre Bekanntschaft entwickelt sich schnell zu einer intimen Beziehung, die anfangs absolut idyllisch zu sein scheint. Wir verfolgen diese Geschichte wie eine Seifenoper-Serie und bemerken nicht, wann Risse in diesem perfekten Bild entstehen. Grzegorz übernimmt nach und nach die Kontrolle über das Leben seiner Frau und verwandelt es in eine Hölle. mehr

 

Die Kreuzung

Skrzyżowanie

 

 

 

 

Regie: Dominika Montean-Pańków

PL | 2024 | 99 Min.

OmU

 

 

 

Montag, 20. April 2026, 19 Uhr

Tadeusz, ein 80-jähriger pensionierter Arzt, verursacht einen Autounfall, bei dem ein junger Motorradfahrer ums Leben kommt. Im Prozess beweisen Experten, dass der Fahrer des Wagens nicht schuld war, der Freispruch kann aber die Reue des alten Mannes nicht lindern. Er versucht, die Geschichte seines Opfers zu ergründen und fällt eine Entscheidung, die niemand versteht. Allmählich taucht sein Umfeld in ein düsteres Licht. mehr

Züge

Pociągi

 

 

 

Regie: Maciej Drygas

PL, LT | 2024 | 80 Min.

OD

 

 

 

Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr

In diesem aus Archivmaterial zusammengestellten Dokumentarfilm begibt sich Maciej J. Drygas auf eine Reise durch die Geschichte Europas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die titelgebenden Züge sind ein Transportmittel, das Menschen und Orte verbindet, sie sind die Hauptdarsteller und Metapher zugleich. Die Filmemacher fügen das Filmmaterial aus 46 Filmarchiven der ganzen Welt zu einer faszinierenden Erzählung über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts zusammen. Der Regisseur Maciej Drygas und der Cutter Rafał Listopad schaffen mit ihrem Werk nicht nur einen ikonischen Film, sondern dokumentieren auch Zeitgeschichte. Der Rhythmus der rollenden Züge wird durch eine Collage aus Sounddesign und Musik des polnischen Komponisten Paweł Szymański zum magischen Erlebnis. mehr

Ein Mann für alles

Człowiek do wszystkiego

 

 

Regie: Wilhelm Sasnal, Anka Sasnal

PL | 2025 | 124 Min.

OmU

 

 

 

Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr

Joseph Marti arbeitet als anonymer Buchbinder. Ein kleiner Fehler wird zum Wendepunkt für ihn und er wirft die Arbeit hin. Doch er spürt, dass sein Weggang niemanden betrübt. Joseph nimmt in einer Vorstadtvilla eine Stelle als Assistent des Ingenieurs Tobler an. Er wird allmählich zum Alleskönner, erledigt die Korrespondenz und fungiert als Vertrauter der Hausherrin. Die finanzielle Lage der Familie spitzt sich zu. Angesichts der zunehmenden Spannungen in Toblers Ehe und der Gewalttaten in deren Haus beschließt Joseph zu gehen. Das Drehbuch des Films basiert auf der Erzählung „Der Gehülfe” von Robert Walser. Joseph Martis Geschichte ist eine Novelle von Verführung, Suche nach Nähe und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. mehr

 

🎥 Nach dem Film Publikumsgespräch mit Wilhelm und Anka Sasnal.

Vor den Hauptfilmen

Animationen von Student*innen des Animationsfilmstudios der Akademie der Schönen Künste in Krakau.

 

Vor den Spielfilmen präsentieren wir kurze Animationsfilme, die von Studentinnen und Studenten der Kunstakademie in Krakau geschaffen wurden.

In diesem Jahr sehen Sie folgende Filme: Andrzej von Kasia Wierzba, Biohazard von Kacper Kwiecień, Cykl von Marlena Czop, Śnią mi się lisy von Maja Oracz, Język von Anna Zielinska, Papryczka von Marta Czechowska, Small of the ground von Oliwia Rosa.